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STADA-Aktie: Verkauf von zwei russischen Produktionsstätten erfolgreich abgeschlossen 25.09.2012
aktiencheck.de
Bad Vilbel (www.aktiencheck.de) - Die STADA Arzneimittel AG (ISIN DE0007251803 / WKN 725180) hat den Verkauf von zwei russischen Produktionsstätten erfolgreich abgeschlossen.
Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat STADA demnach die beiden Produktionsniederlassungen OOO Makiz Pharma und OOO Skopin Pharmaceutical Plant im Rahmen eines teilweisen Management Buy-Outs an die LLC DMN Invest veräußert. Im Rahmen dieser Transaktion erwartet STADA negative Einmaleffekte in Höhe von 9,2 Mio. Euro vor Steuern (ca. 7,3 Mio. Euro nach Steuern), die der Konzern im dritten Quartal als einmaligen Sondereffekt ausweisen wird. Diese Belastung liegt nach Aussage des Konzerns unterhalb der ursprünglich im Rahmen von "STADA - build the future" für die russische Produktions-Restrukturierung vorgesehenen Aufwendungen.
Die Fertigung aller Produkte, die zurzeit in den beiden veräußerten russischen Produktionsstätten für den STADA-Konzern hergestellt werden, wird im Rahmen von einem bereits eingeleiteten Programm sukzessive bis voraussichtlich Ende 2014 in bestehende andere russische STADA-Produktionsstätten verlagert, deren Auslastung und Kostenstruktur damit mittelfristig maßgeblich verbessert wird. Für in diesem Übergangszeitraum zunächst noch in den verkauften Produktionsstätten gefertigte Produkte für russische STADA-Vertriebsgesellschaften werden umfangreiche Liefer- und Serviceverträge mit dem Käufer eine weitere Belieferung für den von STADA benötigten Zeitraum und in weitgehender Anlehnung an die STADA-interne Transferpreisstruktur sicherstellen.
Nach Abschluss aller Produkttransfers erwartet STADA durch die Restrukturierung der russischen Produktionsstandorte aus heutiger Sicht eine Kostenverbesserung von über 10 Mio. Euro pro Jahr.
Durch den nun abgeschlossenen Verkauf der russischen Fabriken erreicht STADA ein wesentliches Restrukturierungsziel des "STADA -build the future"-Programms, nämlich ca. 10 Prozent des Personalstands von 2010 (ca. 800 Vollzeitstellen) konzernweit bis Ende 2013 abzubauen, bereits im laufenden Geschäftsjahr 2012 und damit früher als ursprünglich geplant. Im Rahmen des heutigen Vollzugs wurden als Teil der Restrukturierung in den STADA-Produktionsgesellschaften an den Standorten der beiden verkauften Produktionsstätten unmittelbar 186 Vollzeitstellen abgebaut. Die Betroffenen werden ab sofort von dem Käufer zu den bisherigen Bedingungen beschäftigt. Zudem hat der Käufer im Rahmen der Transaktion die vertragliche Verpflichtung für weitere bis zu ca. 200 Vollzeitstellen übernommen, die zunächst an den Standorten der beiden verkauften Produktionsstätten zur Absicherung der laufenden Produktion und Produkttransfers bei den lokalen STADA-Tochtergesellschaften verbleiben.
Aus dem gesamten Personalabbau könnten STADA bis Ende 2014 weitere einmalige Belastungen von bis zu 1 Mio. Euro entstehen, für die jedoch aus heutiger Sicht ein Gesamtbetrag von deutlich unter 0,5 Mio. Euro angenommen wird, teilte der Konzern weiter mit.
Die Aktie von STADA notiert derzeit mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 23,09 Euro. (25.09.2012/ac/n/d)
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